Wolfgang Zucht
Wie sollen wir uns organisieren? Teil III
On-line gesetzt am 29. Juli 2021
zuletzt geändert am 18. September 2020
Rubrik : Wie wollen wir uns organisieren?

Von jeher gab es in der pazifistischen und gewaltlosen Bewegung neben der antimilitaristischen eine Strömung, die sich auch darauf konzentrierte, eine neue Gesellschaft aufzubauen, in der Gerechtigkeit und Liebe bestimmende Elemente sind und (...)

Mine Yıldırım und Hülya Üçpınar
On-line gesetzt am 29. Juli 2021
Rubrik : Social movements

Im Mai 2021 veröffentlichte der in Istanbul ansässige Vicdani Ret Derneği (Verein für Kriegsdienstverweigerung) eine Studie zur Kriegsdienstverweigerung in der Türkei. Darin gehen die Autorinnen Mine Yıldırım und Hülya Üçpınar ausführlich auf die Situation der Kriegsdienstverweigerer in der Türkei ein und stellen dies in Beziehung zur internationalen Rechtslage zum Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung. Angereichert wird die Studie durch einige Fallbeschreibungen. Wir dokumentieren hier die Zusammenfassung der Studie. Die Studie kann im englischen Original heruntergeladen werden unter https://en.connection-ev.org/pdfs/expert-opinion-turkey-2021.pdf (d. Red.).

Einleitung

Das Recht auf Kriegsdienstverweigerung basiert auf dem Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit, das in allgemeinen und regionalen Menschenrechtsverträgen geschützt wird und innerhalb der Menschenrechtssysteme der (...)

Kohle, Gifte, Emissionen - Kein Verzicht auf breites Bündnis,
Emilio Alfred Weinberg im Gespräch
On-line gesetzt am 10. Juni 2021
zuletzt geändert am 8. Juli 2014
Rubrik : Schluss mit der Nutzung fossiler Energien

Emilio Alfred Weinberg ist seit vielen Jahren im sozialökologischen Widerstand aktiv. Er gehört der offenen Plattform ausgeco2hlt an, die im Dezember 2011 gegründet wurde und für den sofortigen Ausstieg aus der Braunkohle eintritt, ist Mitinitiator der Kölner Gruppe gegen Braunkohle Solidarische Vielfalt (SoVie) und seit vielen Jahren bei Attac Köln engagiert. Am Rande des von ihm mitorganisierten Netzwerktreffens mehrerer Initativen und Organisationen des Braunkohlewiderstands beantwortete er dem Schattenblick einige Fragen zu grundsätzlichen Problemen sozialer Bewegungen.

Schattenblick: Emilio, im Unterschied zu anderen Aktivisten deiner Generation hast du nicht damit aufgehört, dich für Anliegen stark zu machen, die eher weniger gesellschaftliche Anerkennung und materielle Vorteile versprechen. Wie schafft man es, (...)

Alle Dörfer bleiben!
beim 86. Sonntagsspaziergang am 6.6.2021
On-line gesetzt am 8. Juni 2021
zuletzt geändert am 9. Juni 2021
Rubrik : Schluss mit der Nutzung fossiler Energien

Teil 1

Video von "Kölle for Future" über das Konzert an der Kante im Rahmen des monatlichen "Dorfspaziergangs", u.a. mit einer kleinen Rede vont Eckardt Heukamp, dem Landwirt aus Lützerath, der gegen seine aktuelle Enteigung durch RWE klagt. (...)

Hans Weide
Ein Wyhl-Roman
On-line gesetzt am 11. Mai 2021
zuletzt geändert am 10. Mai 2021
Rubrik : Die Flamme nähren, nicht die Asche bewahren / Feed the flame instead of conserving the ashes

Roman aus der Zeit des Kampfes um das geplante AKW Wyhl/Baden.

Hans Weide erzählt, wie tief der Riss wegen der Auseinandersetzungen um den Bau des AKW Wyhl durch die einzelnen Dörfer des Kaiserstuhls ging - und sogar Familien in unversöhnliche Lager spaltete. Trotzdem mahnen heute, 40 Jahre später, Tschernobyl (...)

von Wo
On-line gesetzt am 26. April 2021
Rubrik : Schluss mit der Nutzung fossiler Energien
X-tausendmal quer Dokumentation
Gewaltfreie Großaktion
On-line gesetzt am 1. April 2021
zuletzt geändert am 11. April 2021
Rubrik : Widerstand gegen Castortransport
Uwe Painke*
Ein historischer Streifzug
On-line gesetzt am 13. Januar 2021
zuletzt geändert am 30. Mai 2021
Rubrik : Die Flamme nähren, nicht die Asche bewahren / Feed the flame instead of conserving the ashes

Seit Jahrzehnten schulen sich Menschen in der Bundesrepublik Deutschland mit sogenannten »Trainings für Gewaltfreiheit«. Bevor sie einen Bauplatz für ein Kernkraftwerk besetzen, einen Castor-Transport oder ein Atomwaffenlager gewaltfrei blockieren, bereiten sich Gruppen aus der Ökologie- und Friedensbewegung in solchen Trainings auf ihre direkten Aktionen vor. Gruppen aus der Eine-Welt-Bewegung bereiten Straßenaktionen in ihren Heimatstädten vor, Asyl-, Antirassismus- und Ausländerinitiativen trainieren, wie sie sich und andere bei fremdenfeindlichen Übergriffen wirksam gewaltfrei schützen können, und Freiwillige bereiten sich für friedensstiftende Auslandseinsätze in Krisen oder Kriegsgebieten vor. Die Dauer dieser Workshops kann dabei von kaum einem Tag bis zu einer ganzen Woche variieren. Je nach Anforderung an das Training können es sogar mehrwöchige oder mehrmonatige Veranstaltungen sein. Meist nehmen sich die Aktivist/innen jedoch ein oder mehrere Wochenenden hierfür.

Da Trainings für Gewaltfreiheit keine allgemein bekannte Erscheinung sind, will ich zunächst aus eigener Anschauung die wichtigsten Inhalte dieser Workshops und Aktions-Vorbereitungs- treffen und den Begriff »Training« erläutern. Im Hauptteil dieses (...)

On-line gesetzt am 9. Januar 2021
zuletzt geändert am 26. April 2021
Rubrik : Schluss mit der Nutzung fossiler Energien
Mit Klang und Schall - entwaffnet Rheinmetall
On-line gesetzt am 5. September 2020
Rubrik : Weder Produktion noch Export von Waffen!
Wolfgang Ehmke
On-line gesetzt am 8. August 2020
Rubrik : Die Flamme nähren, nicht die Asche bewahren / Feed the flame instead of conserving the ashes

Die Nutzung der Atomkraft in Deutschland bleibt ein Auslaufmodell, auch wenn es gegenwärtig zunehmend Stimmen gibt, die mit Blick auf die Klimakrise Atomkraftwerke als angeblich CO2-freie Energieträger preisen. Doch selbst die Betreiber der Atomkraftwerke – Eon, RWE und EnBW – wollen das Fass nicht noch einmal aufmachen, sie haben sich strategisch neu ausgerichtet und setzen auf die regenerativen Energien. Das Standardwerk von Joachim Radkau (»Aufstieg und Krise der deutschen Atomwirtschaft«, Rowohlt, 1983) muss also nicht um ein weiteres Kapitel fortgeschrieben werden.

Der Historiker beschrieb einst die Geschichte der deutschen Atomwirtschaft unter wechselnden Aspekten. Radkau verwies auf die politischen Ursprünge, die mit der nuklearen Teilhabe und einem militärischen Nutzen eng verwoben waren (Stichwort: Atomminister Franz Josef Strauß). Er setzte sich zudem mit den technologischen und ökonomischen Fragen detailliert auseinander und konnte so untermauern, dass die Stromwirtschaft nahezu gedrängt worden war, statt auf die Kohleverstromung auf die Atomkraft zu setzen – flankiert und gelockt von Fördermilliarden. Die Summe derartiger direkt berechenbarer Begünstigungen für den Zeitraum 1956 bis 2006 betrug nach Angaben des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) 45,2 Milliarden Euro. Überschlägt man die Forschungsausgaben der Bundesländer und der EU, so lagen die öffentlichen Ausgaben für die deutsche Atomenergie in diesem Zeitraum bei etwa 50 Milliarden Euro.

Industriepolitisch ist dieses Kapitel der Energieversorgung mit seinen zivil-militärischen Facetten recht gut erforscht, ein ärgerliches Relikt ist die Urananreicherungsanlage in Gronau, die vom Atomausstieg ausgeklammert wurde.

Weniger gut (...)











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